Dörtyol, Ölterminal in der Provinz Hatay, Türkei
Dörtyol ist ein Hafenterminal in der Provinz Hatay an der Mittelmeerküste der Türkei, das als Drehscheibe für Öltransporte fungiert. Die Anlage verwaltet große Mengen an Rohöl, das von hier aus in verschiedene Richtungen verteilt wird.
Die Hafenstadt wurde als wichtiger Knotenpunkt für Ölimporte entwickelt und erhielt in den 1970er Jahren eine Rohrleitung, die Rohöl aus dem Irak transportiert. Diese Verbindung machte den Ort zu einer strategischen Infrastrukturanlage für die Energiewirtschaft.
Die Gegend ist geprägt von Landwirtschaft und Handel, wobei Baumwollfelder und Zitrusplantagen das Landschaftsbild bestimmen. Diese Aktivitäten prägen den Alltag der Menschen und ihre Verbindung zum Land.
Der Hafen empfängt tägliche Tankschiffe und bietet einfachen Zugang ohne spezielle Genehmigungen, allerdings unter bestimmten nautischen Anforderungen. Besucher sollten sich bewusst sein, dass dies ein aktiver Industriehafen mit entsprechenden Sicherheitsbestimmungen ist.
Der Ort verbindet Rohöl aus verschiedenen Quellen, darunter alte Pipelines aus dem Südosten des Landes und moderne Transportwege von außen. Diese Vermischung unterschiedlicher Herkunftsquellen macht den Hafen zu einem komplexen logistischen Knotenpunkt.
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