Brücke von Pergamon, Römische Steinbrücke in Bergama, Türkei
Die Pergamon-Brücke überspannt den Fluss Selinus mit zwei parallelen Tonnengewölben, die durch eine massive Mauer getrennt sind. Die gesamte Konstruktion erstreckt sich über etwa 200 Meter und zeigt das römische Wissen im Brückenbau.
Der Kaiser Hadrian ordnete den Bau dieser Brücke zwischen 117 und 138 n. Chr. an, um die Entwicklung des Roten Basilika-Komplexes zu unterstützen. Die römischen Bauherren integrierten sie geschickt in die wachsende antike Stadt.
Die Brücke war für die Bewohner von Pergamon ein wichtiger Weg, um verschiedene Teile der Stadt zu erreichen und dabei religiöse sowie geschäftliche Orte zu besuchen. Heute kann man noch sehen, wie die Konstruktion den Alltag der antiken Stadt geprägt hat.
Besucher können die beiden Eingänge der Brücke erkunden, wobei der westliche Bereich mit Schlamm gefüllt ist. Ein festes Schuhwerk ist empfohlen, da der Untergrund uneben und feucht sein kann.
Die Brücke besteht aus zwei identischen Tunneln mit jeweils 9 Metern Spannweite, was sie zur größten Substraktionbrücke der römischen Zeit macht. Diese doppelte Röhrenform ist ungewöhnlich und zeigt eine besondere Lösung für stabile und langlebige Konstruktionen.
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