İmralı, Gefängnisinsel im Marmarameer, Türkei.
İmralı ist eine Insel in der Marmarameer vor der Küste der Provinz Bursa und dient heute als Hochsicherheitsgefängnis. Das Gelände ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und unterliegt strengen militärischen Kontrollen.
Die Insel erhielt ihren Namen im frühen 14. Jahrhundert von dem Fürsten Emir Ali, der sie unter osmanische Kontrolle brachte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten Besitzverhältnisse und Zwecke, bis sie im 20. Jahrhundert zu ihrer jetzigen Funktion überging.
1913 beherbergte die Insel 250 Häuser, Schulen, Klöster und 1.200 griechische Bewohner, die sich auf Fischerei und Zwiebelanbau spezialisierten.
Das Eiland ist nicht für Touristen zugänglich und Überflüge sind verboten. Besuchern wird empfohlen, sich über Sicherheitsbestimmungen und Zufahrtsbeschränkungen vorab zu informieren.
Der höchste Punkt der Insel, Türk Tepesi, erhebt sich 217 Meter über dem Meeresspiegel mit militärischen Anlagen.
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