Sabancı-Zentralmoschee, Zentralmoschee am Seyhan-Fluss in Adana, Türkei
Die Sabancı-Zentralmoschee ist eine religiöse Anlage mit Klassen- und Gebetsräumen nahe dem Seyhan-Fluss in Adana. Sechs Minarette ragen 99 Meter hoch auf, während die zentrale Kuppel mit 32 Meter Durchmesser die Dächer der umliegenden Bauten überragt.
Die Arbeiten begannen im Dezember 1988 und zogen sich über ein Jahrzehnt hin, finanziert durch Spenden der Öffentlichkeit und der Familie Sabancı. Nach dem Tod des Familienoberhauptes Haci Sabanci wurde das Projekt 1998 abgeschlossen.
Der Name ehrt einen angesehenen Industriellen aus der Region, dessen Familie den Bau nach seinem Tod unterstützte. Innenhöfe und Gebetsräume zeigen Schrift und Kachelarbeiten, die türkische Handwerkskunst vergangener Jahrhunderte weiterführen.
Der Komplex bietet vier Unterrichtsräume und zehn Rückzugskammern für religiöse Studien. Gebetsbereiche und Höfe können gleichzeitig 28500 Menschen aufnehmen, Frauen und Männer nutzen getrennte Eingänge.
Elemente wie Gebetsnische, Kanzel und Rednerpult entstanden aus weißem Zement mit elfenbeinfarbenen Zusätzen, die dem Marmor eine warme Tönung verleihen. Diese Mischung sorgt dafür, dass Licht sanft von den Oberflächen zurückgeworfen wird.
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