Cape Gelidonya, Küstenvorsprung und bronzezeitliche Schiffswrackstelle in der Provinz Antalya, Türkei.
Cape Gelidonya ist ein Felsenvorsprung an der Mittelmeerküste der türkischen Provinz Antalya, der sich aus den Ausläufern des Taurus-Gebirges in das Meer erhebt. Die steilen Klippen werden von einem Leuchtturm gekrönt, der auf etwa 227 Metern über dem Meeresspiegel thront und von weitem sichtbar ist.
Ein Handelsschiff mit Kupferbarren, Keramik und Gewichten versank um 1200 v.Chr. vor der Küste und wurde zu einer bedeutenden archäologischen Entdeckung. Das Wrack zeigt, wie intensiv die See-Handelswege zur Bronzezeit genutzt wurden.
Der Name Gelidonya stammt aus dem Altgriechischen, Chelidonia, und zeigt die alten Handelsbeziehungen, die verschiedene Mittelmeergesellschaften verbunden haben. Besucher können diese historische Verbindung an der malerischen Küste spüren, wo Handel seit Jahrtausenden stattfand.
Der Leuchtturm lässt sich über einen Wanderpfad von etwa 6 Kilometer ab der Korsan-Bucht erreichen, wobei der Weg etwas weniger als eine Stunde dauert. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen und auf die felsige, abwechslungsreiche Geländestruktur vorbereitet sein.
Der Unterwasserort war Schauplatz einer der ersten wissenschaftlich dokumentierten Unterwasser-Ausgrabungen, die 1960 durchgeführt wurden. Diese Pionierarbeit setzte neue Standards für die moderne maritime Archäologie und zeigte, wie man Meeresschätze erforscht.
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