Foça, Küstengemeinde in der Provinz İzmir, Türkei
Foça erstreckt sich entlang zweier Buchten namens Büyükdeniz und Küçükdeniz mit alten Steingebäuden und modernen Hafenentwicklungen an der Ägäisküste. Die Stadt kombiniert historische Viertel mit zeitgenössischen Wohnbereichen direkt am Wasser.
Die Siedlung wurde im 11. Jahrhundert v.Chr. als Phocaea gegründet und erlangte Bedeutung durch die Gründung von Kolonien im gesamten Mittelmeerraum, darunter Marseille im heutigen Frankreich. Diese Gründertätigkeit machte den Ort zu einem wichtigen Handelszentrum der Antike.
Die örtliche Fischereikultur durchzieht das tägliche Leben hier, wo Fischer ihre frischen Fänge morgens auf den Hafenmärkten anbieten und traditionelle Boote die Buchten prägen.
Besucher erreichen Foça mit regelmäßigen Busverbindungen vom Stadtzentrum İzmir aus, wobei die Fahrt etwa eineinhalb Stunden über Küstenstraßen dauert. In der Stadt selbst sind die meisten Attraktionen zu Fuß erreichbar und der Hafen bietet gute Orientierungspunkte.
Die Gewässer um Foça bilden ein geschütztes Meeresgebiet, das der Erhaltung der seltenen Mittelmeer-Mönchsrobbe und ihres natürlichen Lebensraums gewidmet ist. Diese Schutzzone zieht Naturschützer und Beobachter an, die die seltene Tierart in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen hoffen.
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