Manisa Castle, Mittelalterliche Festung auf dem Berg Sipil, Manisa, Türkei
Die Burg auf dem Berg Sipil besteht aus zwei Teilen: ein inneres Schloss mit sieben Türmen und äußere Mauern mit zusätzlichen Befestigungen. Der innere Bereich zeigt byzantinische Konstruktionsmethoden mit Stein und Ziegeln, während die Außenanlagen den breiten Schutzgürtel um die Stadt bildeten.
Das innere Schloss wurde 1222 unter Kaiser Johannes III. Doukas Vatatzes erbaut und diente dann der Verteidigung gegen Überfälle. Die Außenmauern entstanden später und verstärkten den Schutz der Stadt während einer Zeit häufiger Angriffe.
Die Moschee im Inneren der Anlage stammt aus der Zeit der regionalen Herrschaft und zeigt, wie verschiedene Glaubensrichtungen hier nebeneinander existierten. Der Ort erzählt von einer Zeit, in der Befestigungen nicht nur militärische, sondern auch religiöse Zentren waren.
Der südliche Eingang führt zu dem fünfeckigen inneren Bereich, wo man die alten Mauern und die Konstruktionstechniken untersuchen kann. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände steil und steinig ist und der Auf- und Abstieg körperliche Anstrengung erfordert.
Das Schloss wird Sandik Kale genannt, was wegen seiner besonderen Form aus bestimmten Blickwinkeln wie eine Truhe aussieht. Dieser Name ist unter Einheimischen verankert und bezieht sich auf die ungewöhnliche pentagonale Grundform der inneren Befestigung.
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