Sivas Mosque, Moschee aus dem 12. Jahrhundert in Sivas, Türkei
Die Moschee von Sivas ist ein Gebethaus aus dem 12. Jahrhundert mit elf getrennten Gebetssälen, die durch zehn Reihen von Spitzbögen unterstützt werden. Diese Bögen ruhen auf Steinsäulen und Pfeilern, die den gesamten Innenraum strukturieren.
Das Gebäude entstand in den Jahren 1196 und 1197 unter Kızılarslan ibn Ibrahim während der Herrschaft von Qutbuddin Malik Shah in Anatolien. Ein Minarett aus Ziegeln wurde später hinzugefügt und erweiterte so die bauliche Ausstattung des Komplexes.
Die Gebetssäle zeigen frühanatolische Moscheenarchitektur mit rechteckigen Grundrissen und Holzdecken, die das Handwerk lokaler Handwerker widerspiegeln. Besucher können sehen, wie die Steinmauern und Holzkonstruktionen zusammenpassen und den Raum für das Gebet gestalten.
Der Haupteingang an der Nordseite führt durch eine Holzvorhalle in einen offenen Innenhof, der Elemente aus der ursprünglichen Bauzeit bewahrt. Besucher sollten beachten, dass traditionelle Kleidung und rücksichtsvolles Verhalten in diesem aktiven Gebetsort erwartet werden.
Das Minarett wurde 1213 errichtet und enthält eine spiralförmige Treppe mit 114 Stufen, die sich aufwendig in die Höhe dreht. Die Struktur hat sich im Laufe der Jahrhunderte verformt und neigt sich heute deutlich zur Seite.
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