İshaklı Kervansarayı, Seldschukische Karawanserei in Sultandağı, Türkei.
Die İshaklı Karawanserei ist ein steinernes Gebäude aus der Seljukenzeit mit einem monumentalen Eingangsportal, das mit muqarnas verziert ist, und führt zu einem geräumigen Innenhof mit einer zentralen Gebetshalle. Die Struktur weist robuste Mauern und eine klare innere Aufteilung auf, die zeigt, wie Reisende und ihre Tiere untergebracht wurden.
Das Gebäude entstand um 1250 während der Herrschaft von Sultan Izzedin Keykavus II. und war Teil eines Netzes von Herbergen, die Reisende auf der Route zwischen Afyonkarahisar und Konya unterstützten.
Die Karawanserei war ein Ort des Austauschs, wo Handelsreisende aus verschiedenen Regionen zusammenkamen und Waren, Nachrichten und Bräuche teilten. Diese Funktion prägte das tägliche Leben an den Handelswegen und machte solche Gebäude zu wichtigen sozialen Zentren.
Das Gebäude ist durch Restaurierungen seit 2009 für Besucher zugänglich gemacht worden, wobei die ursprüngliche Bauweise erhalten geblieben ist. Wer sich für Seljukenarchitektur interessiert, kann hier die typische Struktur solcher Herbergen aus dieser Zeit studieren.
Die Gebetshalle ist ungewöhnlich positioniert und weicht von der üblichen Ausrichtung zu Mekka ab, wie sie in anderen Karawansereien üblich ist. Dies deutet auf lokale Anpassungen hin, die die Bauherren möglicherweise aufgrund der geografischen oder baulichen Gegebenheiten vornahmen.
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