Neonteichos, Historische Stätte in Yanıkköy Mahallesi, Türkei.
Neonteichos ist eine antike Ruinenstätte in der Region zwischen dem ehemaligen Fluss Hermus und der Stadt Larissa im westlichen Teil der Türkei. Die Ausgrabungen legen Grundmauern aus verschiedenen historischen Perioden frei, die zeigen, wie die Siedlung über längere Zeit hinweg strukturiert war.
Die Äolier errichteten diese Festung als vorübergehende Befestigung während ihrer ersten Siedlung in Kleinasien, etwa acht Jahre nach der Gründung von Kyme. Sie war ein wichtiger Stützpunkt für die frühen griechischen Kolonisten, die sich an der ägäischen Küste ausbreiteten.
Der Name Neonteichos stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet "neue Mauer", was die griechischen Siedlungsmuster entlang der ägäischen Küste widerspiegelt. Diese Bezeichnung zeigt, wie die Siedler ihre Strukturen benannten, um ihre Funktion und ihren Zweck auszudrücken.
Der Ort befindet sich in einem offenen Gelände und ist zu Fuß erreichbar, wobei die Grundrisse der alten Strukturen noch sichtbar sind. Besucher sollten mit unebenen Flächen rechnen und festes Schuhwerk sowie Sonnenschutz mitbringen.
Alte Texte des Schriftstellers Strabo deuten darauf hin, dass diese Siedlung möglicherweise älter ist als Kyme, obwohl andere historische Quellen diese Reihenfolge in Frage stellen. Diese widersprüchliche Überlieferung macht es schwierig, die genaue Chronologie der frühen äolischen Expansion zu bestimmen.
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