Beçin, Mittelalterliche Festung in Milas, Türkei
Beçin ist eine archäologische Stätte auf einem niedrigen Hügel mit antiken Mauern, Türmen und Resten von Wohnstrukturen aus mehreren historischen Perioden. Die Überreste zeigen die Schichten verschiedener Zeitalter, die übereinander aufgebaut wurden.
Die Festung erlangte Ende des 13. Jahrhunderts an Bedeutung, als das Menteşe Beylik sie zur Hauptstadt erhob und zahlreiche öffentliche Gebäude errichtete. Später wechselte der Ort mehrmals den Herrscher und entwickelte sich zu einem regionalen Handelszentrum.
Die Ahmed Gazi Medrese von 1375 zeigt in ihren Steinarbeiten eine Verschmelzung von Seldschuk- und frühen europäischen Gothik-Elementen. Diese Mischung ist in den Details der Fassade sichtbar, wenn man die Ornamente genauer betrachtet.
Die Ruinen können über gekennzeichnete Wege erkundet werden, die Besucher durch das Wohnviertel und die öffentlichen Gebäude führen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und genug Wasser mitzunehmen, da der Hügel ausgesetzt und während der heißen Monate anstrengend sein kann.
Archäologische Ausgrabungen haben eine 5000 Jahre alte Statuette einer Beobachterin des Sternenhimmels und eine Goldmünze aus der Zeit des persischen Herrschers Darius I. freigelegt. Diese Funde zeigen, dass der Ort über Jahrtausende hinweg von verschiedenen Zivilisationen genutzt wurde.
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