Trinidad und Tobago, Inselstaat in der südlichen Karibik.
Trinidad and Tobago bildet einen Inselstaat südöstlich vor der venezolanischen Küste, der aus zwei Hauptinseln und mehreren kleineren Eilanden besteht. Das Land liegt nur etwa 11 Kilometer vom südamerikanischen Kontinent entfernt und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratkilometern.
Spanische Siedler gründeten ab 1532 die ersten europäischen Stützpunkte auf Trinidad, das damals zur Verwaltung von Venezuela gehörte. Britische Truppen nahmen Trinidad 1797 ein und fügten Tobago 1814 hinzu, bevor das Land 1962 unabhängig und 1976 zur Republik wurde.
Die kreolische Sprache vermischt englische Wörter mit französischen Ausdrücken und afrikanischen Wendungen, die man in Gesprächen auf den Straßen und Märkten hört. Steelpan-Musik entstand hier aus umfunktionierten Ölfässern und wird heute bei lokalen Festen und Versammlungen in Gemeindehallen gespielt.
Internationale Flughäfen auf beiden Hauptinseln ermöglichen Ankünfte und Weiterreisen, wobei die lokale Wirtschaft sich stärker auf industrielle Produktion als auf Tourismus stützt. Reisende sollten sich auf tropisches Klima mit gelegentlichen Regenschauern einstellen und beachten, dass viele Einrichtungen auf Erdöl- und Gasindustrie ausgerichtet sind.
Ein großer natürlicher Asphaltsee namens Pitch Lake wird seit Ende des 19. Jahrhunderts kommerziell abgebaut und liefert Straßenbelag. Das Vorkommen enthält schätzungsweise mehrere Millionen Tonnen Bitumen und gilt als einer der größten Asphaltablagerungen weltweit.
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