Taichung, Sonderstadt in Zentral-Taiwan
Taichung ist eine Sonderstadt in Zentraltaiwan, die sich über das Taichung-Becken erstreckt und heute etwa 2,8 Millionen Einwohner zählt. Die Verwaltung gliedert sich in 29 Bezirke, die vom dicht bebauten Zentrum bis zu ländlichen Gebieten in den umliegenden Bergen reichen.
Verstreute indigene Siedlungen wuchsen während der Qing-Dynastie zu einem Handelszentrum, das zwischen 1887 und 1894 zur Hauptstadt der Provinz Taiwan wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor sie diesen Status, entwickelte sich jedoch zu einer wichtigen Industrieregion.
In den Teehäusern und Nachtmärkten zeigt sich der Alltag der Einwohner, die sich abends zum Essen und Plaudern treffen. Die Stadt pflegt eine lebendige Tempelkultur mit Räucherwerk und Gebeten, die von Anwohnern jeden Alters praktiziert wird.
Die Temperatur bleibt das ganze Jahr über mild und liegt meist zwischen 20 und 26 Grad Celsius, wobei die Sommermonate etwas wärmer und feuchter sind. Der öffentliche Verkehr verbindet die meisten Stadtteile miteinander, und Englisch findet sich auf wichtigen Schildern und Durchsagen.
Der Fengjia-Nachtmarkt zählt zu den größten Märkten der Insel und erstreckt sich durch mehrere Gassen, die abends mit Essensständen und Spielen gefüllt sind. In den Straßen zwischen den Stadtbezirken Beitun und Xitun finden sich zahlreiche kleine Werkstätten, die noch traditionelle Handwerksmethoden anwenden.
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