Dongyin, Maritime Gemeinde auf den Lienchiang-Inseln, Taiwan.
Dongyin Township besteht aus zwei Dörfern, Zhongliu und Lehua, auf einer Fläche von 4,4 Quadratkilometern in der Ostchinesischen See. Die Gemeinde liegt etwa 200 Kilometer von Taiwan entfernt und wird von etwa 1.550 Menschen bewohnt, die sich hauptsächlich dem Fischfang und der Landwirtschaft widmen.
Nach dem Schiff SS Sobraon 1901 bei dichtem Nebel auf Grund lief, finanzierte die britische Regierung 1904 den Bau des Dongyong-Leuchtturms. Dieser Leuchtturm sollte künftige Schiffe vor den gefährlichen Felsen warnen und prägt die maritime Geschichte der Insel bis heute.
Die etwa 1.550 Bewohner pflegen starke Verbindungen zu ihren Wurzeln in Fujian, wo die Fuzhou-Mundart und lokale Bräuche im Alltag lebendig sind. Diese sprachliche und kulturelle Kontinuität prägt das Zusammenleben und ist für Besucher in den persönlichen Begegnungen spürbar.
Die Anreise zu dieser abgelegenen Gemeinde erfolgt per Fähre oder Flugverbindungen von anderen Regionen Taiwans, hauptsächlich über die Insel Nangan. Besucher sollten sich auf begrenzte Infrastruktur vorbereiten und flexibel mit Wetterbedingungen planen, die Verbindungen beeinflussen können.
Dragon Sea Cave ist eine natürliche Felsenformation aus Granit an der Küste, die durch Jahrhunderte von Wassererosion entstanden ist. Diese beeindruckende Höhle mit ihrem Bogeneingang ist eine der geologischen Besonderheiten der Insel und zieht Besucher an, die sich für Küstenerosion interessieren.
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