Nangang, Verwaltungsbezirk in Taipei, Taiwan.
Nangang ist ein Verwaltungsbezirk im Südosten Taipehs an der Grenze zwischen Stadt und ländlichen Gebieten. Das Viertel wird vom Keelung-Fluss geprägt und ist in mehrere Wohnviertel unterteilt, die heute von modernen Gebäuden und grünen Flächen durchsetzt sind.
Das Gebiet war ursprünglich eine Agrarlandschaft mit Reisfeldern, bevor es Mitte des 20. Jahrhunderts in ein Industriezentrum umgewandelt wurde. Diese Transformation machte Nangang zu einem wichtigen Produktionsstandort, der später auch Forschungs- und Handelseinrichtungen anzog.
Das Viertel hat tiefe Wurzeln im Teeanbau, besonders auf dem Jiuzhuang-Teegebirge, wo die traditionelle Produktion von Pouchong-Tee ihren Ursprung hat. Besucher können noch heute die Verbindung zur Teekultur in der Landschaft und in kleinen lokalen Läden spüren.
Das Viertel ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, mit der Station Nangang, die Metro- und Eisenbahnverbindungen anbietet. Besucher sollten wissen, dass die Region hügelig ist, was einige Wege anstrengend machen kann, aber gute Aussichten auf die Stadt bietet.
Academia Sinica, Taiwans führendes Forschungsinstitut, hat seinen Hauptcampus hier angesiedelt. Das gleiche Gebiet beherbergt auch das Taipei World Trade Center, das Ausstellungen und Konferenzen beherbergt und einen Kontrast zwischen Wissenschaft und Handel schafft.
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