Qigu, Verwaltungsbezirk in Tainan, Taiwan
Cigu ist ein Verwaltungsbezirk an der westlichsten Spitze Taiwans mit einer Landschaft geprägt von Küstengewässern, Fischzuchtanlagen und Gezeitenzonen. Die Region umfasst etwa 23 Dörfer, die sich zwischen Wattgebieten und Naturschutzflächen erstrecken.
Frühe Siedler aus Fujian begannen vor etwa 360 Jahren mit Fischzucht in dieser Region. Das Gebiet entwickelte sich schrittweise von einer dünn besiedelten Küstenzone zu einem Zentrum der Fischerei und Salzproduktion.
Das Gebiet ist geprägt von Fischereigemeinden, in denen die Bewohner seit Generationen Aquakultur und Salzherstellung praktizieren. Diese Handwerkstechniken prägen bis heute das Bild der Dörfer und das tägliche Leben der Menschen vor Ort.
Das Gebiet ist flach und liegt unmittelbar an der Küste, daher ist es am einfachsten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter stabiler ist und die Feldarbeit aktiv zu beobachten ist.
Das Gebiet beherbergt die Cigu-Lagune, die von September bis April als kritischer Überwinterungsort für wandernde Löffler fungiert. Diese seltenen Vögel nutzen die flachen Gewässer zum Füttern und machen den Ort zu einem wichtigen Zufluchtsort während ihrer langen Reise.
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