Tainan, Historische Küstenstadt im Südwesten Taiwans
Tainan ist eine Stadt im Südwesten Taiwans mit 37 Verwaltungsbezirken, die sich von der Küste der Taiwanstraße bis ins Landesinnere erstrecken. Die Stadt verbindet dicht besiedelte Stadtviertel mit traditionellen Marktstraßen, ländlichen Flächen und Fischerdörfern entlang der Küste.
Die Niederländische Ostindien-Kompanie gründete 1624 Fort Zeelandia als Handelsposten und legte damit den Grundstein für die erste Hauptstadt Taiwans. Die Stadt blieb bis ins 19. Jahrhundert politisches und wirtschaftliches Zentrum der Insel.
Die Stadt beherbergt über 1.600 registrierte Tempel, darunter den Konfuzius-Tempel und zahlreiche buddhistische und taoistische Heiligtümer.
Die Taiwan-Hochgeschwindigkeitsbahn verbindet den Bahnhof mit anderen großen Städten, und regionale Züge sowie Busse erschließen die verschiedenen Stadtteile. Viele Sehenswürdigkeiten liegen in Fußentfernung voneinander in der Altstadt, während ein Roller oder Taxi für entfernte Gegenden hilfreich sein kann.
Das Anping-Baumhaus zeigt eine langsame Verschmelzung von Gebäude und Natur, da Banyan-Feigen durch die Mauern eines alten Handelslagers wachsen. Holzstege führen Besucher durch die von Wurzeln umschlungenen Räume, sodass man die Anlage aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann.
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