Grand Matsu Temple, Chinesischer Tempel im West-Zentral-Distrikt, Tainan, Taiwan.
Der Grand Matsu Temple ist ein chinesisches Heiligtum im West Central District von Tainan und gilt als nationales Kulturdenkmal. Der Hauptsaal zeigt eine goldene Statue der Meeresgöttin, begleitet von zwei farbigen Wächterfiguren mit übernatürlichen Fähigkeiten.
Das Gebäude entstand 1664 als Palast für einen Prinzen der Ming-Dynastie und wurde nach dessen Tod im Jahr 1683 in einen Tempel umgewandelt. Die Qing-Streitkräfte hatten den letzten Widerstand niedergeschlagen und das Bauwerk erhielt seine neue religiöse Bestimmung.
Der Schrein trägt einen Titel, der seine historische Rolle als erster Ort widerspiegelt, an dem die Gottheit als Kaiserin des Himmels verehrt wurde. Dieser Status zog über die Jahrhunderte viele Gläubige aus Küstengemeinden an, die um Schutz auf dem Meer baten.
Das Heiligtum öffnet täglich ohne Eintrittsgeld seine Tore und liegt verkehrsgünstig im Zentrum der Altstadt. Besucher sollten beim Betreten leise sprechen und die betenden Gläubigen nicht stören, besonders während der Morgen- und Abendzeiten.
Ein kleinerer Altar im Innenhof ist dem Gott der Ehe gewidmet und zieht Menschen an, die Partner suchen. Gläubige bringen dort rote Fäden und kleine Opfergaben dar, um Hilfe bei Herzensangelegenheiten zu erbitten.
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