Jinguashi, Bergbaustadt im Bezirk Ruifang, Taiwan.
Jinguashi ist ein ehemaliges Bergbaustädtchen in der Nähe von Ruifang in Nordtaiwan, das sich auf den Abhängen eines Berghangs aufgebaut hat. Es verfügt über restaurierte Gebäude, einen ökologischen Park mit Informationen zu Mineralien und Bergbaugeräten sowie Wanderwege, die sich durch die alten Minengelände schlängeln.
Das Dorf entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Gold und Kupfer in der Region abgebaut wurden. Es erreichte seinen Höhepunkt unter japanischer Herrschaft, verlor aber nach dem Zweiten Weltkrieg schnell an Bedeutung, als der Bergbau eingestellt wurde.
Das Dorf bewahrt die Architektur aus der japanischen Bergbauzeit, besonders in seinen hölzernen Gebäuden und engen Gassen, die das Alltagsleben der Minenarbeiter widerspiegeln. Diese Strukturen erzählen von einer Zeit, als Zehntausende Menschen hier lebten und arbeiteten.
Der beste Zugang ist mit dem Zug nach Ruifang, dann mit den Bussen 788, 1062, 825, 826 oder 856 zur Stelle. Es ist wichtig, bequeme Schuhe zu tragen, da es viele Treppen und steile Wege gibt.
Die Yin Yang See in der Nähe zeigt zwei deutlich unterschiedliche Wasserfarben – eine kupfern und eine milchig – aufgrund von Mineralablagerungen aus der früheren Bergbautätigkeit. Diese farbige Trennung entstand durch natürliche chemische Prozesse in den Bergbaubereichen.
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