Fengbitou Archaeological Site, Archäologische Stätte im Bezirk Linyuan, Taiwan.
Die Fengbitou-Stätte ist eine archäologische Fundstelle an der Flanke des Fengshan-Hügels und umfasst etwa 10 Hektar auf Höhen zwischen 28 und 55 Metern. Ausgrabungen haben Keramik mit Schnurmustern, Gewichte für Fischernetze, Speerspitzen, Spindelwirtel und Werkzeuge wie Äxte und Hacken freigelegt.
Die Stätte wurde 1941 von dem japanischen Gelehrten Sueo Kaneko entdeckt und später von Naoichi Kokubu 1943 sowie Kiyotari Tsuboi 1945 ausgegraben. Die Funde zeigen eine Besiedlung von vor etwa 5200 Jahren bis in die Qing-Dynastie und die Zeit der japanischen Kolonialherrschaft.
Der Ort war über Jahrtausende hinweg ein Siedlungsplatz, an dem verschiedene Kulturen nacheinander lebten und ihre Spuren hinterließen. Besucher können heute nachvollziehen, wie sich das menschliche Leben in dieser Region über lange Zeit verändert hat.
Der Ort befindet sich an einem Hang mit Höhenunterschieden, daher sollten Besucher mit unebenem Gelände rechnen und festes Schuhwerk tragen. Eine gute Vorbereitung auf wechselnde Bedingungen und das Mitbringen von ausreichend Wasser sind besonders an wärmeren Tagen zu empfehlen.
Die ausgegrabenen Gegenstände stammen aus verschiedenen prähistorischen Kulturen, darunter die Tapenkeng-, Niuchoutzi- und Fengpitou-Kulturen. Diese Funde zeigen, dass verschiedene Gruppen über Tausende von Jahren hinweg in denselben Gebieten lebten und ihre Techniken weitergaben.
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