Chen Jhong-he Memorial Hall, Renaissance-Residenz im Lingya-Bezirk, Kaohsiung, Taiwan.
Das Chen Jhong-he Gedenkmuseum ist ein zweistöckiges Gebäude mit symmetrischem Grundriss und europäischen Renaissance-Elementen, die seiner Fassade ein elegantes Äußeres verleihen. Die Räume sind so angeordnet, dass man sehen kann, wie die oberen Etagen Wohnzwecken dienten, während Teile des Erdgeschosses geschäftlich genutzt wurden.
Das Gebäude entstand 1920 als eines der ersten westlich gestalteten Privathauser in Kaohsiung und gehörte einer der wohlhabendsten Personen der Stadt. Sein Bau markiert einen Moment, in dem europäische architektonische Stile erstmals von Kaufleuten in der Region übernommen wurden.
Der Gedenkraum zeigt, wie das Anwesen die Verbindung zwischen lokalen Kaufleuten und europäischen Einflüssen darstellt, die Kaohsiung im frühen 20. Jahrhundert prägten. Besucher können sehen, wie wohlhabende Familien damals lebten und welche Rolle sie in der Stadtentwicklung spielten.
Das Gedenkmuseum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar und liegt in einem belebten Stadtteil mit guter Beschilderung zu Fuß. Die meisten Besucher benötigen etwa eine bis zwei Stunden, um das Anwesen und seine Sammlungen in Ruhe zu erkunden.
Bemerkenswert ist, dass das Gebäude Konzepte aus europäischer Architektur mit Elementen kombiniert, die an die Bedürfnisse von Handelshauser angeglichen waren. Diese Mischung zeigt, wie lokale Baumeister ihre Erfahrungen mit westlichen Stilen anpassten.
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