Taipei's Nishi Honganji, Ehemaliger buddhistischer Tempel im Bezirk Wanhua, Taiwan
Das Gelände erstreckt sich über mehrere steinerne Terrassen mit einer freigelegten Fundamentmauer und dem wiederaufgebauten Glockenturm aus dunklem Holz. Die Reste der ursprünglichen Gebäude umfassen Säulen, Treppen und gepflasterte Flächen, die von gepflegten Rasenflächen und schmalen Wegen umgeben sind.
Das Heiligtum wurde in der japanischen Kolonialzeit fertiggestellt, um Soldaten und Siedler zu versorgen, die weit von ihrem Heimatland entfernt waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten chinesische Truppen die Gebäude, bevor ein Brand die meisten Holzstrukturen zerstörte und nur wenige Überreste zurückließ.
Der große Platz dient heute als öffentlicher Park, in dem Menschen Sport treiben, Haustiere ausführen oder sich auf den Holzterrassen ausruhen. Die erhaltenen Tempelbauten aus Holz werden bei Veranstaltungen und Festen genutzt, wenn Besucher durch die japanischen Gärten spazieren und den Glockenturm betrachten.
Der Ort liegt neben großen Kreuzungen und ist zu Fuß vom Bahnhofsviertel und von Tempelbezirken aus erreichbar. Die Anlage bleibt den ganzen Tag geöffnet, wobei die angrenzenden Räume und das Teehaus eigene Öffnungszeiten haben.
Die alte Residenz des Priesters beherbergt heute ein Teehaus mit originalen Schiebetüren aus Papier und niedrigen Sitzplätzen auf Tatami-Matten. Frühmorgens kann man den steinernen Karpfenteich in der Nähe des Turms sehen, der noch aus der Tempelzeit stammt.
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