Xiangyang Collapse, Bergwand in Lidao, Taiwan
Der Xiangyang-Absturz ist eine Felswand in der Nähe von Lidao auf Taiwan, die sich über eine gekrümmte Kammstrecke von etwa 3 Kilometern erstreckt. Die senkrechte Abbruchkante erreicht eine Höhe von etwa 800 Metern und liegt auf einer Seehöhe von etwa 3450 Metern.
Bergsteiger dokumentierten diese Felswand erstmals im April 1930, als eine Expeditionsgruppe unter der Leitung von Takashige Yoshii den Gipfel während der japanischen Kolonialzeit erreichte. Diese frühe Besteigung markierte einen wichtigen Moment in der Erkundung der Hochgebirgsregionen Taiwans.
Der Berg wurde von den Bunun, einem Volk der Insel, nach einem Jäger benannt, der während einer Winterexpedition starb. Der Name prägt bis heute die Verbindung zwischen diesem Ort und den Geschichten der einheimischen Gemeinschaft.
Besucher benötigen fortgeschrittene Kletterausrüstung und erfahrene Führung, um die Felswand sicher zu begehen. Der Zugang erfolgt durch das Xiangyang-Waldfreizeit-Gebiet entlang der Southern Cross-Island Highway.
Die Metamorphit-Oberflächen der Felswand schimmern bei Sonnenuntergang in rötlichen Tönen, was zu ihrem alternativen Namen Rotblatt-Berg führte. Diese optische Besonderheit macht den Ort bei Fotografen und Naturbeobachtern besonders beliebt.
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