Irpin, Satellitenstadt in der Oblast Kiew, Ukraine
Irpin ist eine Wohnstadt nördlich von Kiew am gleichnamigen Fluss, die sich über beide Ufer erstreckt. Parks und Grünflächen verteilen sich zwischen den Gebäuden und strukturieren das Stadtbild mit ihren offenen Bereichen.
Eisenbahnarbeiter gründeten die Siedlung 1899 während des Baus der Bahnlinie zwischen Kiew und Kowel als Ausweichstation. Über die folgenden Jahrzehnte wuchs der Ort aus dieser anfänglichen Funktion heraus und entwickelte sich zu einer eigenständigen Gemeinschaft.
In der Universität für Steuerdienstleistungen lernen zukünftige Finanzfachleute und Ökonomen ihre Berufe, was die Ausbildung junger Menschen in der Region unterstützt. Die Studierenden beleben die Straßen und Cafés und prägen das Stadtbild mit ihrer Präsenz im Alltag.
Die Instandsetzung der beschädigten Infrastruktur und Wohngebiete erfolgt mit internationaler Beteiligung und verändert das Erscheinungsbild vieler Straßen. Besucher sollten mit Bauarbeiten rechnen und sich über den aktuellen Zustand der Wege und Einrichtungen vor Ort informieren.
Im März 2022 erhielt die Gemeinde den Ehrentitel Heldenstadt der Ukraine für ihren Widerstand während der Kämpfe um Kiew. Diese Auszeichnung erinnert Bewohner und Besucher an die Ereignisse, die das Leben hier tiefgreifend verändert haben.
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