Charkiw, Metropole in der östlichen Ukraine.
Charkiw ist eine Stadt in der östlichen Ukraine mit mehr als einer Million Einwohnern, die sich über neun Verwaltungsbezirke verteilt. Breite Alleen verbinden Wohnviertel mit Universitäten, Fabriken und ausgedehnten Grünflächen entlang des Flusses Charkiw.
Die Festung entstand 1654 zum Schutz vor Überfällen und wuchs später zu einem bedeutenden Handelszentrum heran. Zwischen 1920 und 1934 diente sie als Hauptstadt der Sowjetukraine, bevor diese Rolle an Kiew überging.
Das Opernhaus zeigt Aufführungen klassischer Werke, während Studenten aus vielen Ländern das Stadtbild prägen und in Parks oder Cafés zusammenkommen. Lokale Märkte verkaufen regionale Lebensmittel, und die Bewohner treffen sich oft in öffentlichen Gärten oder entlang der Flussufer.
Drei U-Bahn-Linien sowie Straßenbahnen und Busse verbinden die Wohngebiete mit dem Zentrum und den Universitätsvierteln. Öffentliche Verkehrsmittel fahren häufig, und Orientierungshilfen in kyrillischer Schrift erleichtern das Zurechtfinden an größeren Knotenpunkten.
Der zentrale Platz erstreckt sich über mehr als zehn Hektar und gehört zu den weitläufigsten Plätzen Europas. An seinen Rändern stehen Verwaltungsgebäude aus der Sowjetzeit, die heute einen ungewöhnlichen Kontrast zu moderneren Strukturen bilden.
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