Ternopil, Regionales Zentrum in der Westukraine
Ternopil liegt am Fluss Seret im Westen der Ukraine und dient als Verwaltungs- und Bildungszentrum der Region mit mehreren Universitäten und technischen Hochschulen. Die Stadt erstreckt sich über beide Ufer des Flusses und wird durch einen großen künstlichen See geprägt, der das Zentrum vom restlichen Stadtgebiet trennt.
Ein polnischer Adliger gründete die Siedlung im 16. Jahrhundert als befestigten Grenzposten gegen Einfälle aus dem Osten. Die Stadt wechselte in den folgenden Jahrhunderten mehrmals die Zugehörigkeit zwischen verschiedenen Reichen und Staaten.
Die Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis, erbaut zwischen 1749 und 1779, repräsentiert späte europäische Barockarchitektur mit ihrer detaillierten Fassade und Innenausstattung.
Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, während öffentliche Busse und Oberleitungsbusse die Verbindung zu den Außenbezirken herstellen. Der Bahnhof liegt etwa zwei Kilometer südlich des Zentrums und bietet Verbindungen zu anderen Städten des Landes.
Der große Teich im Zentrum entstand im 16. Jahrhundert durch Aufstauung des Flusses zum Schutz der damaligen Festung. Im Winter verwandelt sich die Wasserfläche in eine ausgedehnte Eisfläche, die von Einheimischen zum Schlittschuhlaufen genutzt wird.
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