Nikopol, Industriezentrum in Oblast Dnipropetrovsk, Ukraine.
Nikopol ist eine Großstadt im Südosten der Ukraine, die sich entlang des rechten Ufers des Dnipro erstreckt und von Industrieanlagen geprägt wird. Die Stadt liegt am Kachowka-Stausee und zieht sich über mehrere Kilometer durch eine flache Landschaft mit Wohnvierteln zwischen den Fabrikgeländen.
Die Siedlung entstand im Jahr 1639 als Saporoger Sitsch und war im April 1648 Schauplatz der Kosakenversammlung, bei der Bohdan Chmelnyzkyj zum Hetman gewählt wurde. Später entwickelte sich der Ort zu einem bedeutenden Zentrum der Schwerindustrie, insbesondere für die Herstellung von Ferrolegierungen und Manganprodukten.
Die 105.000 Einwohner pflegen ukrainische Traditionen durch jährliche Stadttagsfeiern am 28. September mit Fokus auf industrielle Errungenschaften.
Die Stadt ist über den Busbahnhof, den Bahnhof und den Flusshafen erreichbar, wobei Busse und Züge regelmäßig zu anderen Städten in der Region fahren. Besucher können sich zu Fuß oder mit lokalen Verkehrsmitteln durch die zentralen Bereiche bewegen, obwohl viele Industriegebiete keinen öffentlichen Zugang haben.
Das örtliche Ferrolegierungswerk zählt zu den größten Produzenten von Manganlegierungen weltweit und verarbeitet Erze aus nahegelegenen Lagerstätten. Die Fabrik exportiert ihre Erzeugnisse in zahlreiche Länder und spielt eine zentrale Rolle in der europäischen Metallverarbeitung.
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