Saky, Verwaltungszentrum in der westlichen Krim, Ukraine
Saky ist eine Stadt im westlichen Teil der Krim, die sich über flaches Küstengelände nahe dem Schwarzen Meer erstreckt und etwa zehn Meter über dem Meeresspiegel liegt. Sie fungiert als Verwaltungszentrum eines umliegenden Bezirks und ist von sanften Ebenen und salzhaltigen Gewässern umgeben, die die Landschaft in dieser Region prägen.
Ein kleines tatarisches Dorf mit vierhundert Einwohnern bestand hier zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Das erste Badehaus, das 1827 entstand, markierte den Wandel des Ortes zu einem Kurort und späteren kommunalen Zentrum.
Der Name leitet sich vom Dorf der Krimtataren ab, das hier jahrhundertelang bestand. Heute nutzen Einheimische den Ort als regionalen Knotenpunkt, an dem sich verschiedene Sprachen und Alltagsgewohnheiten begegnen und in Läden wie auf Märkten miteinander vermischen.
Man erreicht die Gegend über eine Hauptstraße, die sich von der Küste ins Landesinnere erstreckt und die Anfahrt erleichtert. Die örtliche Verwaltung ist für Besucher am ehesten an Wochentagen zugänglich, wenn reguläre Bürozeiten gelten.
Der Flughafen diente 1945 als Ankunftsort für die britischen und amerikanischen Verhandlungsteams, die zur Konferenz von Jalta reisten. Während dieser wenigen Tage im Februar war der kleine Ort unerwarteter Zeuge weltpolitischer Geschichte.
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