Brodsky-Synagoge, Orthodoxe Synagoge im Petschersk-Bezirk, Ukraine
Die Brodsky-Synagoge ist ein Gebetshaus im Stadtteil Pecherskyi mit charakteristischen Merkmalen der maurischen Wiederbelebung. Die Fassade zeigt drei Teile mit einem hervortretenden Mittelteil, flankiert von niedrigeren Seitenflügeln und verziert mit maurischen stilistischen Details.
Das Gebäude wurde 1897 bis 1898 vom Zuckermagnaten Lazar Brodsky finanziert und von Architekt Georg Schleifer entworfen. Es entstand, um der wachsenden jüdischen Gemeinde Kyjiws einen neuen Raum für religiöse Praxis zu bieten.
Die Synagoge ist ein wichtiger Ort für das jüdische Gemeindeleben in Kyjiw, wo Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Die Gemeinschaft nutzt den Raum für Unterricht und regelmäßige Zusammenkünfte, die das religiöse und soziale Leben prägen.
Das Gebäude liegt zentral in Kyjiw und ist relativ leicht zu erreichen. Besucher sollten sich im Voraus informieren, ob besondere Zugangsbedingungen oder kulturelle Regeln zu beachten sind.
Während der russischen Invasion 2022 wurde die Synagoge zu einem Anlaufpunkt für humanitäre Hilfe und bot Schutz für ukrainische Geflüchtete. Dies zeigt, wie religiöse Orte in Zeiten der Krise ihre gemeinschaftliche Bedeutung unter Beweis stellen.
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