Isjum, Regionales Verwaltungszentrum im Oblast Charkiw, Ukraine.
Izium ist eine Siedlung am Ufer des Donez-Flusses in der Oblast Charkiw, die als Verkehrsknotenpunkt zwischen der Region Charkiw und dem Donbass dient. Das Stadtgebiet erstreckt sich über beide Flussufer und verbindet mehrere Stadtteile durch Brücken und Straßen.
Die Anlage entstand 1681 als Festung des Sloboda-Kosakenregiments von Charkiw zum Schutz der Grenzgebiete. Im Jahr 1765 erhielt der Ort unter dem Zarenreich offiziell den Status einer Stadt.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Rosinen ab, das auf Rebgärten aus vergangenen Jahrhunderten hinweist. Heute pflegen Einwohner kleine Parks und Grünflächen entlang der Uferpromenade, die als Treffpunkt dienen.
Bahnhof und Busstation ermöglichen Verbindungen nach Charkiw, wobei die Strecke etwa 193 Kilometer beträgt. Reisende sollten vor einem Besuch die aktuellen Zugangsbedingungen prüfen, da manche Bereiche Einschränkungen unterliegen können.
Nach der Befreiung im September 2022 entdeckten internationale Ermittler Gräber, die Aufmerksamkeit auf Kriegsfolgen lenkten. Die Dokumentation dieser Funde zog Beobachter aus mehreren Ländern an.
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