Russian Cultural Centre, Kulturzentrum in Lwiw, Ukraine
Das Russische Kulturzentrum befand sich in einem Gebäude in der Korolenko-Straße 1a, neben dem Gelände der Georgskirche. Franziskanermönche errichteten es 1932–1934 nach einem Entwurf des Architekten Wawrzyniec Dayczak; lange diente es als Kino. Ab 2018 beherbergten die Räume das Haus des Kriegers, ein Zentrum für Veteranen des Donbass-Krieges.
Die Puschkin-Gesellschaft erhielt im Oktober 1990 vom Stadtrat von Lwiw das ehemalige Kino in einem Franziskanergebäude in der Korolenko-Straße 1a. Der kleine Saal wurde im April 1994 renoviert, der große 1996, was als Beginn des regulären Betriebs gilt. Erster Direktor war Sergey Sokurov. Im Oktober 2016 wies der Regionalrat das Zentrum aus, 2018 wurde das Gebäude zum Haus des Kriegers.
Das Zentrum zeigt russische Literatur, Filme und Musik und organisiert regelmäßig Ausstellungen, Workshops und Aufführungen für Besucher. Die Räume dienen als Treffpunkt für Menschen, die sich mit russischer Kultur auseinandersetzen möchten.
Das Zentrum nutzt das Gebäude in der Korolenko-Straße 1a nicht mehr: Es wurde am 4. Mai 2017 nach dem Beschluss des Gebietsrats von Lwiw vom 25. Oktober 2016 geräumt. Seit dem 13. Oktober 2018 befindet sich dort das „Haus des Kriegers“ für Veteranen des Donbass-Krieges, das Uniformen von der Zeit König Danylos bis heute zeigt. Besucher sollten sich daher über diese Einrichtung informieren, nicht über das frühere Kulturzentrum.
Das Gebäude in der Korolenko-Straße 1a wurde 1932–1934 von Franziskanermönchen nach Plänen des Architekten Wawrzyniec Dayczak errichtet und diente lange als Kino, bevor die Puschkin-Gesellschaft es im Herbst 1990 erhielt. Ab dem 4. Mai 2017 beherbergten die Räume das „Haus des Kriegers“, ein Zentrum für Veteranen des Donbass-Krieges.
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