Market Square, Platz in der Ukraine
Der Marktplatz ist der zentrale Platz der Lemberger Altstadt, umgeben von Bürgerhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die eine nahezu geschlossene Reihe von Fassaden bilden. In der Mitte des Platzes steht das Rathaus, dessen Turm über das gesamte Geviert hinausragt.
Der Platz entstand im 14. Jahrhundert, als Lemberg sein erstes Stadtrecht erhielt und nach dem Schachbrettmuster einer mittelalterlichen Stadtplanung angelegt wurde. Im Laufe der Zeit wurden viele der ursprünglichen Holzbauten durch Stein- und Backsteingebäude ersetzt, was dem Platz sein heutiges Erscheinungsbild gab.
Der Marktplatz ist heute ein Ort, an dem sich Einheimische und Reisende gleichermaßen aufhalten, besonders an warmen Abenden, wenn die Terrassen der umliegenden Lokale gut besucht sind. Die vier Brunnenskulpturen an den Ecken des Platzes zeigen mythologische Figuren und sind ein gern fotografiertes Detail des täglichen Stadtlebens.
Der Platz liegt im Herzen der Altstadt und ist von den meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar. Ein Besuch am frühen Morgen oder am Vorabend lohnt sich, da es dann ruhiger ist und man die Fassaden besser in Ruhe betrachten kann.
Die Bürgerhäuser rund um den Platz gehörten einst Kaufleuten verschiedener Nationalitäten, darunter Armenier, Deutsche und Italiener, was sich noch heute in den unterschiedlichen Stilelementen der Fassaden widerspiegelt. Wer genau hinschaut, entdeckt an manchen Gebäuden Inschriften oder Wappenmotive, die an diese Geschichte erinnern.
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