St. Elijah monastery, Orthodoxes Kloster im historischen Stadtzentrum von Odessa, Ukraine.
Das Kloster St. Elias ist ein orthodoxes Kloster im zentralen Teil von Odessa, das durch seine vergoldeten Kuppeln und bemalten Fassaden gut sichtbar ist. Im Inneren bedecken Fresken mit Heiligendarstellungen und biblischen Szenen sowohl Wände als auch Decken.
Das Kloster wurde 1884 gegründet, als die orthodoxe Kirche in Odessa einen starken Aufschwung erlebte und neue religiöse Bauten entstanden. Im 20. Jahrhundert wurde es unter sowjetischer Herrschaft geschlossen und erst nach der Unabhängigkeit der Ukraine wieder für den Gottesdienst geöffnet.
Das Kloster ist ein aktiver Ort orthodoxen Lebens, in dem regelmäßig Gottesdienste stattfinden, zu denen Gläubige aus dem gesamten Stadtgebiet kommen. Die Ikonostase im Inneren ist mit goldenen Ornamenten verziert und bildet den Mittelpunkt der Kirche.
Das Kloster ist für Besucher tagsüber zugänglich, wobei ein angemessenes Erscheinungsbild erwartet wird: bedeckte Schultern und Knie sowie für Frauen ein Kopftuch. Wer die Kapellen ohne Gottesdienst besichtigen möchte, sollte die frühen Morgenstunden wählen.
Das Kloster trägt den Namen des Propheten Elias, der im Alten Testament als Schutzpatron des Regens gilt, was in einer Hafenstadt wie Odessa eine besondere symbolische Bedeutung hatte. Ein Teil des Klosters wurde nach seiner Wiedereröffnung als Druckerei für religiöse Texte genutzt.
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