Karaite synagogue, Religiöses Monument in Simferopol, Krim-Halbinsel.
Die Karaim-Synagoge zeigt eine Mischung aus verschiedenen Baustilen: maurische, byzantinische und gotische Elemente verbinden sich mit eklektizistischen Formen in ihrer Struktur und Dekoration. Das Bauwerk vereint diese Einflüsse zu einem eigenständigen architektonischen Erscheinungsbild.
Die Synagoge wurde 1896 unter Leitung von Isaac Sultansky errichtet und wurde zum Zentrum der Karaim-Gemeinde auf der Krim. Seitdem prägt das Gebäude das religiöse Leben dieser jüdischen Gruppe in der Region.
Die Synagoge dient der Karaim-Gemeinde als Ort, um ihre eigenständige jüdische Tradition zu pflegen, die sich allein auf die hebräische Bibel stützt. Hier versammeln sich Gläubige zu Gebeten und religiösen Feiertagen, um ihre besondere Glaubenspraxis lebendig zu halten.
Das Gebäude liegt im südlichen Teil Simferopols und kann zu Fuß erreicht werden, wobei einfache Kleidung angemessen ist. Besucher sollten prüfen, ob Gebetshallen an bestimmten Tagen für Touristen zugänglich sind.
Das Bauwerk besitzt eine doppelte Anerkennung als Kulturdenkmal in Russland und als eingetragenes Denkmal im ukrainischen Denkmalsystem. Diese besondere Status widerspiegelt die komplexe Geschichte der Region und ihrer Nachbarn.
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