Merefa-Cherson-Brücke, Eisenbahnbogenbrücke in Dnipro, Ukraine
Der Merefa-Kherson-Eisenbahnviadukt ist ein Bauwerk aus Stahlbeton, das sich über 1610 Meter über den Dnipro erstreckt und durch mehrere bogenförmige Spannweiten geprägt ist. Die Konstruktion zeigt durchgehend kräftige Bögen, die das gesamte Flussbett überqueren und eine funktionale Form mit regelmäßiger Rhythmik bilden.
Der Bau begann 1930 und die Brücke wurde am 21. Dezember 1931 eröffnet, ein wichtiger Schritt für die Eisenbahninfrastruktur während der industriellen Entwicklung der Ukraine. Das Projekt demonstrierte die Anwendung neuer Bautechnologien und trug zur Modernisierung der Transportnetze in der Region bei.
Die Brücke trägt den Namen ihrer Verbindungsstrecke zwischen zwei Städten und prägt das Bild des Flussufers mit ihrer markanten Konstruktion. Besucher bemerken, wie die Bögen das Landschaftsbild bestimmen und die Struktur über Generationen hinweg Teil der regionalen Identität wurde.
Wer die Brücke zu Fuß erkunden möchte, sollte beachten, dass der Zugang beschränkt ist, da es sich um eine aktive Eisenbahnstrecke handelt. Der beste Blick ergibt sich von den Uferwegen oder von nahe gelegenen Aussichtspunkten, von denen aus die gesamte Struktur gut sichtbar ist.
Während seiner Bauzeit war dieses Bauwerk das längste Bogenviadukt Europas und zeigte, wozu ukrainische Ingenieure fähig waren. Ein Ingenieur namens Kolokolov führte erstmals die Technologie des monolithischen Stahlbetons bei einer Brückenkonstruktion ein.
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