Kush-Kaya, Küstenklippen auf der Krim, Ukraine
Kush-Kaya ist eine Steilküste im Süden der Krim, an der senkrechte Kalksteinwände direkt aus dem Schwarzen Meer aufragen. Die Klippen gehören zu den markantesten Felsformationen entlang dieser Küste und ragen auf einer Höhe von etwa 500 Metern auf.
Die Klippen wurden in der Antike von Seefahrern als natürlicher Orientierungspunkt genutzt, da sie von weitem gut sichtbar sind. Im Laufe der Jahrhunderte blieb der Bereich weitgehend unbesiedelt, was die Felsformation in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten hat.
Der Name Kush-Kaya stammt aus dem Krimtatarischen und bedeutet so viel wie Vogelstein oder Vogelberg. Wer die Klippen besucht, kann tatsächlich Greifvögel beobachten, die auf den Thermikströmen über den Felsen kreisen.
Der einfachste Ausgangspunkt ist die Bucht von Laspi, von der aus Wanderwege zu den oberen Bereichen der Klippen führen. Das Gelände ist steil und teilweise ungesichert, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Die Nordflanke der Klippen ist mit dichten Wäldern bedeckt und fällt sanft ab, während die Südseite senkrecht ins Meer stürzt. Auf engstem Raum treffen hier also zwei völlig unterschiedliche Landschaften aufeinander.
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