Historisches Zentrum von Odessa, Historisches Hafenviertel in Odesa, Ukraine
Das historische Stadtzentrum von Odesa ist ein Hafenviertel, das sich durch ein regelmässiges Strassennetz mit breiten Boulevards auszeichnet, an denen neoklassizistische, Jugendstil- und Barockgebäude stehen. Die Architektur zeigt verschiedene Stile und Epochen, die sich in den Fassaden und Dekorationen dieser Häuser widerspiegeln.
Das Viertel wurde 1794 unter Katharina der Grossen gegründet und wuchs schnell nach dem Russo-Türkischen Krieg von 1787 bis 1792 zu einem strategischen Warmwasserhafen heran. Die Stadt entwickelte sich als wichtiger Handelsplatz und zog Kaufleute und Architekten an, die das heutige Gesicht der Stadt prägten.
Das Opern- und Balletttheater ist ein zentrales Kulturzentrum im Herzen des Viertels und zeigt bis heute Aufführungen in einem aufwendig gestalteten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Die ganze Gegend ist geprägt von Kunstgalerien, Museen und Theaters, wo Besucher die lokale Kulturszene erleben können.
Das Gelande kann am besten zu Fuss erkundet werden, und breite Boulevards machen es einfach, sich zu orientieren und von einem Ort zum anderen zu gehen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und genug Zeit einplanen, um die verschiedenen Treppen, Museen und Sehenswürdigkeiten entlang der Route zu sehen.
Der Stadtteil ist durch zwei natürliche Schluchten charakterisiert, die das Hochplateau durchschneiden und ein ungewöhnliches Strassenlayout mit niedrigen Gebäuden schaffen. Dieses geografische Merkmal macht die Topographie des Viertels einzigartig und unterscheidet es von typischen Hafenstädten mit ebenen Grundrissen.
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