Kalamita Fortress, Mittelalterliche Festung auf dem Monastyrskaya Skala Plateau in Inkerman, Ukraine
Die Festung Kalamita ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage auf dem Felsplateau Monastyrskaya Skala bei Inkerman auf der Halbinsel Krim. Sie besteht aus Steinmauern und mehreren Türmen, die am Rand des Steilhangs errichtet wurden.
Die Festung wurde im 6. Jahrhundert von Byzanz errichtet und diente später als wichtiger Stützpunkt des Fürstentums Theodoro. Im Jahr 1475 übernahmen osmanische Truppen die Kontrolle, womit eine neue Herrschaftsperiode begann.
Die Felsen rund um die Festung sind mit Kammern und Gängen durchzogen, die einst von Mönchen genutzt wurden. Der angrenzende Höhlenkloster ist noch heute aktiv und für Besucher zugänglich.
Das Gelände ist felsig und uneben, daher sind feste Schuhe sehr zu empfehlen. Von der Festung aus führen in den Fels gehauene Treppenstufen direkt zum angrenzenden Höhlenkloster hinunter.
Die Südseite des Plateaus fällt direkt in den Fluss Chernaya ab, sodass ein Teil der Befestigung von Natur aus gesichert war, ohne dass Mauern nötig gewesen wären. Die Erbauer nutzten diese natürliche Gegebenheit und konzentrierten ihre Bautätigkeit auf die verwundbareren Seiten.
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