Stalag 338, Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs in Kryvyi Rih, Ukraine.
Stalag 338 war eine Gefangenenlagers in Kryvyi Rih, das sowjetische Kriegsgefangene während der deutschen Besatzung aufnahm. Die Anlage war Teil der militärischen Infrastruktur der Stadt und diente der Verwaltung von Gefangenen unter strengem Regime.
Das Lager wurde 1941 gegründet und bestand bis 1944, als es unter Kontrolle der Heeregruppe Süd betrieben wurde. Tausende Gefangene starben während dieser Jahre an Hunger, Krankheit und harten Arbeitsbedingungen in der Anlage.
Der Ort erinnert heute an die Kriegserfahrungen dieser Zeit, wobei lokale Museen Dokumente und Fotografien aus dieser Periode bewahren.
Der Ort ist heute meist als historische Stätte zugänglich, die man auf eigene Faust erkunden kann, auch wenn keine formalen Einrichtungen vorhanden sind. Besuchende sollten vor Ort recherchieren, welche lokalen Museen oder Archive Informationen zum Lager bewahren.
Das Lager befand sich in einer Region mit großen Eisenerzvorkommen, die für die Kriegswirtschaft der Besatzer sehr wertvoll waren. Viele Gefangene wurden gezwungen, in diesen Bergbaubetrieben zu arbeiten, was ihre bereits furchtbaren Lebensbedingungen noch verschärfte.
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