Вилла «Сельби», Regionale Denkmalvilla in Simeiz, Russland.
Die Villa Selby ist ein zweistöckiges Herrenhaus an der Schwarzmeerküste mit Kalksteinfundament und markanten gewölbten Portalen auf der zum Meer blickenden Fassade. Das Gebäude zeigt ornamentale Bögen, Fenster mit historischen Proportionen und ausladende Balkone, die das Architekturensemble der Küstensiedlung prägen.
Die Villa wurde 1913 von dem Moskauer Aristokraten Mitrofan Leonov als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter Julia und deren Mann Vladimir Kolotinsky erbaut. Das Gebäude steht seit dieser Zeit an der Küste und wurde später als Teil eines Sanatoriums weitergenutzt.
Die Villa zeigt Merkmale des Moskauer Jugendstils mit geschwungenen Balkonen und verziertem Schmiedeeisen. Der Entwurf verbindet westliche architektonische Traditionen mit lokalem Geschmack und prägt bis heute das Bild der Küstensiedlung.
Das Gebäude ist heute Teil eines Sanatoriums und kann als Unterkunft genutzt werden, liegt aber nicht direkt öffentlich zugänglich in einem ruhigen Bereich neben dem Meer. Besucher sollten sich vorher erkundigen, ob Besichtigungen möglich sind, da das Gelände hauptsächlich für Patienten reserviert ist.
Die Südseite der Villa bietet ungewöhnlich tiefe Bogengänge, die sowohl Schutz vor Sommerhitze als auch direkte Meerblicke ermöglichen. Diese architektonische Lösung war typisch für Villen dieser Zeit, ermöglicht aber dort einen besonders effektiven Wechsel zwischen schattigen Räumen und sonniger Aussicht.
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