Birmingham, Industriemetropole in West Midlands, England
Birmingham erstreckt sich über Täler und Hügel auf 140 Metern Höhe und enthält zahlreiche Kanäle, viktorianische Gebäude und moderne architektonische Strukturen in seiner städtischen Landschaft. Rote Backsteinbauten aus dem 19. Jahrhundert stehen neben Glas- und Stahltürmen, während Wasserwege durch Wohnviertel, Gewerbegebiete und Grünflächen verlaufen.
Die Siedlung entwickelte sich von einem angelsächsischen Weiler im Jahr 601 zu einem zentralen Produktionsstandort während der industriellen Revolution und veränderte damit die britische Wirtschaft. Dampfmaschinen und Metallfabriken prägten das Stadtbild ab dem 18. Jahrhundert und zogen Arbeiter aus ganz England an.
Die City of Birmingham Symphony Orchestra gibt regelmäßig Konzerte in der Symphony Hall, während das Birmingham Royal Ballet das ganze Jahr über klassische Produktionen aufführt. Lokale Märkte wie der Bullring und öffentliche Parks ziehen täglich Familien und Arbeitnehmer an, die hier ihre Pausen verbringen oder einkaufen.
Der New Street Bahnhof dient als wichtigster Eisenbahnknotenpunkt und verbindet Birmingham in 82 Minuten mit London sowie mit direkten Verbindungen nach Manchester und Edinburgh. Busse und Straßenbahnen verkehren durch die Innenstadt und angrenzende Stadtteile, während zu Fuß die meisten zentralen Bereiche innerhalb von 20 Minuten erreichbar sind.
Das Jewellery Quarter enthält über 200 denkmalgeschützte Gebäude und produziert 40 Prozent des britischen Schmucks, wobei traditionelle Handwerkskunst seit dem 18. Jahrhundert bewahrt wird. Werkstätten öffnen sich zur Straße hin und erlauben Besuchern, Goldschmieden und Graveuren bei der Arbeit zuzusehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.