Crystal Palace, Wohngebiet im Süden Londons, Vereinigtes Königreich
Crystal Palace ist ein Wohngebiet im Süden Londons, das sich über fünf Stadtbezirke erstreckt und auf einer Anhöhe von 109 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Wohnstraßen mit viktorianischen Reihenhäusern wechseln sich mit Grünflächen und kleinen Läden ab, die entlang der Hauptstraßen gruppiert sind.
Der Ort entstand nach 1854, als das Glasgebäude der Großen Ausstellung von Hyde Park hierher versetzt wurde und bis zu einem Brand im Jahr 1936 stand. Danach entwickelten sich die umliegenden Straßen zu einem dauerhaften Wohnviertel, das seinen Namen vom verschwundenen Bauwerk behielt.
Der Name stammt von dem gläsernen Ausstellungsgebäude, das hier einst stand, auch wenn die heutigen Straßen und Wohnviertel nichts mehr davon zeigen. Viele Bewohner treffen sich in den kleinen Cafés entlang der Anerley Road oder kaufen auf dem Wochenmarkt ein, der samstags stattfindet.
Die Lage auf dem Hügel macht kurze Spaziergänge etwas anstrengender, bietet aber gute Aussicht über die Stadt. Busse und Züge verbinden das Viertel mit der Innenstadt, wobei man für die Fahrt ins Finanzviertel etwa 20 Minuten einplanen sollte.
Der Park beherbergt Skulpturen von Dinosauriern und prähistorischen Tieren aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die heute unter Denkmalschutz stehen. Sie wurden auf Inseln im Teich aufgestellt und galten als erste lebensgroße Darstellungen ausgestorbener Tiere für die Öffentlichkeit.
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