Poplar, Wohnviertel im East End von London, Vereinigtes Königreich.
Poplar ist ein Wohnviertel im East End von London mit einer Mischung aus traditionellen Reihenhäusern, Wohnblöcken aus der Nachkriegszeit und neuen Apartmentgebäuden. Die Gegend erstreckt sich um die Kanäle und Wasserwege, die einst die industriellen Docks versorgten.
Die Gegend entwickelte sich im frühen 19. Jahrhundert vom ländlichen Weiler zum Hafengebiet, nachdem die Handelskompanien Lagerhäuser und Kaianlagen errichtet hatten. Die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten weite Teile, und der Wiederaufbau brachte große Sozialwohnungsbauten in den 1950er Jahren.
Das Straßenbild zeigt die Verbindung zwischen dem industriellen Erbe und den zeitgenössischen Stadtvierteln, die rund um die alten Kaigebiete entstanden sind. Die Bewohner nutzen die Grünflächen entlang der Kanäle und die Nachbarschaftszentren, die aus den früheren Lagerhäusern umgewandelt wurden.
Die Verbindungen zur City und nach Canary Wharf sind über mehrere Stationen der Docklands Light Railway und Buslinien erreichbar. Besucher finden Supermärkte, Cafés und kleine Geschäfte rund um die Hauptstraßen und in den Fußgängerzonen.
Der Straßenmarkt aus dem Jahr 1951 war einer der ersten in Europa, der nach einem modernen städtebaulichen Plan entworfen wurde, mit überdachten Ladenzeilen und einem zentralen Uhrenturm. Die Marktstände verkaufen noch heute frische Lebensmittel, Kleidung und Haushaltswaren, wie es in den frühen Jahrzehnten üblich war.
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