Beckenham, Vorstadtbezirk im Südosten Londons, Vereinigtes Königreich
Beckenham ist ein Wohnviertel im Südosten Londons mit Geschäftsstraßen, Grünflächen und Sportanlagen, die sich zwischen den Häuserzeilen verteilen. Das Zentrum erstreckt sich entlang einer Hauptstraße mit Läden, Cafés und Restaurants, während die Außenbezirke von niedrigen Reihenhäusern und Gärten geprägt sind.
Der Ort war bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein kleines Dorf, bevor die Eisenbahn ab 1857 den Anschluss an London ermöglichte. In den folgenden Jahrzehnten entstanden zahlreiche neue Straßen und Wohnhäuser für Pendler, die in der Stadt arbeiteten.
Die Kirche St. George bildet das älteste Gebäude des Ortes und steht inmitten von Straßen mit Backsteinfassaden aus dem 19. Jahrhundert. Bewohner treffen sich regelmäßig in den Parks, wo Wiesen und alte Bäume Raum für Spaziergänge und kleine Veranstaltungen bieten.
Die Gegend lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da Läden und Cafés meist nah beieinander liegen und die Straßen eben sind. Beckenham Junction bietet direkte Züge ins Zentrum Londons und in andere Vororte, sodass man die Verbindungen für Tagesausflüge nutzen kann.
Der Name stammt aus der Sachsenzeit und wurde erstmals 862 als Biohhahema mearc urkundlich erwähnt, was auf den Hof eines Mannes namens Beohha hinweist. Diese frühe Benennung zeigt, dass die Gegend schon vor über tausend Jahren besiedelt war.
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