Marylebone, Wohnviertel in Zentral-London, England
Marylebone ist ein Wohnviertel im zentralen London, das sich zwischen Oxford Street und Marylebone Road erstreckt und von georgianischen Stadthäusern geprägt wird. Zu beiden Seiten der Hauptachse Marylebone High Street liegen kleine Plätze mit Bäumen, Cafés und unabhängigen Geschäften, die dem Viertel einen ruhigen Charakter verleihen.
Der Name leitet sich von St Mary by the Bourne ab, nach einer Kirche, die ab 1400 neben einem kleinen Bach entstand, der in die Themse floss. Bis ins 18. Jahrhundert hinein blieb das Gebiet weitgehend ländlich, bevor die georgianischen Plätze und Reihenhäuser errichtet wurden.
Die Harley Street ist weltweit als Standort privater medizinischer Praxen bekannt, und Besucher sehen oft beschriftete Messingtafeln an den Türen der Reihenhäuser. In den ruhigen Seitenstraßen zeigen Antiquitätenläden und Feinkostgeschäfte, wie sich Tradition und zeitgenössisches Leben in diesem Londoner Viertel verbinden.
Der Bahnhof Marylebone verbindet das Viertel mit Zielen in ganz England, während die U-Bahn-Station Baker Street fünf verschiedene Linien bedient. Wer zwischen den Straßen wechselt, findet oft ruhige Parks und kleine öffentliche Gärten, die zum Ausruhen einladen.
Die Wallace Collection zeigt französische Gemälde, Möbel und Porzellan aus dem 18. Jahrhundert in einem historischen Stadthaus am Manchester Square. Das Museum bewahrt die ursprüngliche Raumaufteilung der ehemaligen Privatsammlung und lässt Besucher erleben, wie sich Kunst und Wohnen früher verbanden.
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