Limehouse, Historisches Marineviertel in Tower Hamlets, London, England
Limehouse erstreckt sich entlang des Nordufers der Themse im Londoner Stadtbezirk Tower Hamlets und zeigt alte Lagerhäuser aus Backstein, schmale Straßen mit georgianischen Reihenhäusern und moderne Wohnanlagen am Fluss. Die Umgebung verbindet alte Hafenstrukturen mit neuen Entwicklungen, wobei Kirchtürme und niedrige Wohngebäude neben Hochhäusern von Canary Wharf das Stadtbild prägen.
Der Name des Viertels stammt von mittelalterlichen Kalköfen, die seit dem 14. Jahrhundert Kreide aus Kent zu Branntkalk für die Londoner Bauwirtschaft verarbeiteten. Der Limehouse Cut, 1770 eröffnet, gilt als ältester Kanal Londons und verband die Schifffahrt zwischen dem Fluss Lea und der Themse über mehr als zwei Jahrhunderte.
Die St.-Anna-Kirche von Nicholas Hawksmoor aus dem Jahr 1730 zeigt eine monumentale Turmarchitektur mit der höchstgelegenen Kirchturmuhr Londons. Der Innenraum bewahrt die klassische Gliederung mit weißem Stuck und hohen Fenstern, die das schlichte Kirchenschiff mit natürlichem Licht durchfluten.
Das Limehouse Link-Tunnelsystem ermöglicht direkten Fahrzeugverkehr zwischen Canary Wharf und dem zentralen London und verkürzt damit die Fahrzeit durch das East End erheblich. Die Themse-Fußwege führen durch ruhige Abschnitte mit Blick auf das Wasser und die Docklands, wobei die meisten Routen flach und bei jedem Wetter zugänglich sind.
Der Limehouse Cut verbindet seit 1770 den Fluss Lea mit der Themse und bleibt bis heute Londons ältester Kanal in Betrieb. Kleine Boote durchqueren noch immer die Schleuse am östlichen Ende, wo Freizeitfahrer und gelegentliche Lastkähne die ursprüngliche Wasserstraße nutzen.
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