Highgate, Denkmalschutzgebiet im Norden Londons, Vereinigtes Königreich.
Highgate erstreckt sich über drei Stadtteile im Norden Londons und umfasst Wohnstraßen mit Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie mehrere Parks und Waldgebiete. Die Straßen steigen entlang einer Anhöhe an, auf der sich Geschäfte, Kneipen und ein berühmter Friedhof befinden.
Ein mittelalterlicher Bischof errichtete hier ein Zolltor, das Reisenden den Weg nach Norden öffnete. Im 18. Jahrhundert wuchs das Dorf zu einer Siedlung wohlhabender Londoner, die dem Rauch und der Enge der Innenstadt entkommen wollten.
Der Name bezieht sich auf ein Tor an der alten Straße nach Norden, das einst Reisende passieren mussten. Heute zeigt sich dieser Ort als Wohnviertel, in dem Menschen in großen Häusern mit Gärten leben und auf steilen Wegen zur U-Bahn-Station hinabgehen.
Ein Spaziergang durch Waterlow Park, Highgate Woods oder Queen's Wood bietet Erholung im Grünen. Die Wege sind meist leicht begehbar, nur manche Abschnitte führen über steile Hänge oder Treppen.
Das Grab von Karl Marx befindet sich auf dem örtlichen Friedhof, umgeben von viktorianischen Grabdenkmälern und verschlungenen Wegen. Besucher finden auch Gräber von Schriftstellern und Wissenschaftlern, die hier beigesetzt wurden.
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