Mayfair, Wohngebiet im West End, London, England
Mayfair ist ein Wohnviertel im West End von London, das sich zwischen Oxford Street, Regent Street, Piccadilly und Park Lane erstreckt. Das Areal verbindet georgianische und viktorianische Architektur mit modernen Gebäuden, in denen sich heute Galerien, Läden und Restaurants befinden.
Der Name stammt von einer Messe ab, die von 1686 bis 1764 jeden Mai hier stattfand. Die Familie Grosvenor begann Anfang des 18. Jahrhunderts mit der Entwicklung des Gebiets zu einem gehobenen Wohnviertel.
Die großen Stadtpaläste aus dem 18. Jahrhundert umgeben baumgesäumte Plätze wie Grosvenor Square und Berkeley Square, die heute von Botschaften und privaten Clubs bewohnt werden. Savile Row zieht nach wie vor Besucher in ihre traditionellen Herrenschneidereien, in denen seit Generationen Anzüge von Hand genäht werden.
Die U-Bahn-Stationen Green Park und Bond Street bieten Zugang zu mehreren Linien und erleichtern die Ankunft aus verschiedenen Teilen Londons. Die Seitenstraßen sind oft schmaler und ruhiger als die Hauptstraßen, was das Flanieren angenehmer macht.
Hier steht die älteste Platane Londons auf dem Berkeley Square, die etwa 1789 gepflanzt wurde und noch heute wächst. In der Mount Street befindet sich die Farm Street Church, eine katholische Kirche im neugotischen Stil, deren Innenraum oft als einer der schönsten in London bezeichnet wird.
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