Isle of Dogs, Halbinsel in Ost-London, Vereinigtes Königreich.
Isle of Dogs ist eine Halbinsel im Osten Londons, die vom Fluss Themse umschlossen wird und deren nördlicher Teil von Hochhäusern des Finanzviertels Canary Wharf geprägt ist. Der südliche Bereich wirkt ruhiger und zeigt niedrigere Bauten mit Wohnhäusern, kleinen Parks und Uferpromenaden entlang der Wasserflächen.
Der Ort entwickelte sich ab dem 16. Jahrhundert als Hafengebiet für den Schiffsverkehr und blieb bis in die 1970er Jahre ein Zentrum für Docks und Lagerhäuser. Nach dem Niedergang der Hafenanlagen begannen in den 1980er Jahren umfangreiche Neubauarbeiten, die das Finanzviertel entstehen ließen und das gesamte Bild der Halbinsel veränderten.
Das Gebiet verbindet Wohnviertel mit Arbeitsstätten, wobei sich am südlichen Ende Reihenhäuser und Sozialwohnungen neben modernen Apartments befinden. Die Menschen nutzen die ehemaligen Hafenbecken heute zum Joggen, Radfahren und für Spaziergänge entlang der Wasserwege, die zwischen den Straßen verlaufen.
Der Zugang erfolgt über mehrere Bahnstationen der Docklands Light Railway, die entlang der Halbinsel verlaufen und mit kurzen Wartezeiten in verschiedene Stadtteile führen. Wer zu Fuß kommt, kann den Tunnel unter der Themse nutzen, der am südlichen Ufer bei Greenwich beginnt und eine direkte Verbindung bietet.
Der Name könnte von den Hunden der Jäger stammen, die hier früher Enten jagten, oder von den Markierungen an den Docks, die wie Hundepfoten aussahen. In manchen Straßen kann man heute noch alte Kranhaken und Poller aus der Zeit sehen, als Schiffe direkt vor den Lagerhäusern festgemacht wurden.
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