Holloway, Wohnviertel im Norden Londons, Vereinigtes Königreich
Holloway ist ein Wohnviertel in Nord-London, das sich entlang der namensgebenden Straße erstreckt, die Archway und Highbury miteinander verbindet. Die Häuser sind meist viktorianische Reihenhäuser aus rotem Backstein, viele in Mietwohnungen aufgeteilt, während an den Hauptkreuzungen Läden und Cafés in den Erdgeschossen liegen.
Der Weiler entstand im Mittelalter an einer alten Durchgangsstraße, die nach Norden zum Agrarland führte und durch tiefe Karrenspuren ausgewaschen war. Die Bebauung weitete sich im 19. Jahrhundert rasch aus, als Arbeiter aus der Innenstadt hierherzogen und die Felder mit Ziegelreihenhäusern überbaut wurden.
Das jüdische Erbe zeigt sich in mehreren Synagogen und koscheren Läden, die über die Straßenzüge verteilt sind. Die Einwanderergemeinschaften aus Irland und der Karibik haben Pubs, Gemeinschaftszentren und kleine Kirchen hinterlassen, die weiterhin von ihren Nachkommen besucht werden.
Mehrere U-Bahn-Stationen liegen innerhalb weniger Gehminuten voneinander entfernt, so dass man die Gegend in Abschnitten erkunden kann. Die Hauptstraße ist breit und meist belebt, kleinere Seitenstraßen führen in ruhigere Wohngebiete mit Parks und Spielplätzen.
Das Stadion des örtlichen Fußballvereins steht nur wenige hundert Meter von der Hauptstraße entfernt und zieht an Spieltagen Zehntausende von Fans an, die die Pubs und Imbissstände füllen. An spielfreien Tagen bietet das Stadion Führungen an, bei denen man Umkleideräume und den Rasen besichtigen kann.
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